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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 16,15 € |
15,65 € |
+0,50 € |
+3,19 % |
27.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006450000 |
645000 |
- € |
- € |
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LPKF Laser klar kaufen 06.02.2001
Der Aktionär
Die Analysten des Anlegermagazins „Der Aktionär“ berichten, dass das Unternehmen LPKF Laser (WKN 645000) durch seine hohe Innovationskraft zu einem erfolgreichen Nischenplayer entwickeln konnte.
LPKF verstehe sich als Systemhersteller von lasergestützten Technologien zur Unterstützung sowohl der Entwicklungs-, als auch der Produktionsprozesse in der Elektronikindustrie. Insgesamt sei das Unternehmen mit seinen Produkten in den Bereich der Mikrosystemtechnik angesiedelt, deren Wachstumspotenziale sich insbesondere von den stark steigenden Anforderungen hinsichtlich Miniaturisierung und erhöhter Leistungsdichte ableiten lassen. Die traditionellen Geschäftsfelder der LPKF seien die Bereiche Rapid Prototyping (Computergesteuerte Fräsbohrplottergeräte zur Herstellung von Leiterplatten-Prototypen) und Lasersysteme (Bohr- und Stencil-Laser, die im eigentlichen Produktionsprozess der Leiterplatten zum Einsatz kommen würden).
Mit Hilfe der Lasersysteme würden lasergeschnittene Schablonen (so genannte Stencils) gefertigt, mit deren Hilfe komplexe elektronische Bausteine direkt und zielgenau auf der Leiterplattenoberfläche befestigt werden könnten. Im Bereich Rapid Prototyping verfüge LPKF weltweit mit einem Anteil von etwa 70 Prozent über die unangefochtene Marktführerschaft. Mit der Entwicklung des Microline-Lasersystems zur Strukturierung komplexer elektronischer Schaltungen ist LPKF ein Beispiel.
Innerhalb der umfangreichen Produktpipeline befänden sich weitere Entwicklungsprojekte, die nach Erlangung der Marktreife über enorme Marktpotenziale verfügten. Neben den in Eigenregie durchgeführten Entwicklungsarbeiten versuche das Unternehmen mittels Kooperationen das eigene Produkt-Know-how und die Anwendungsbereiche der LPKF-Technologie zu erweitern. Hier sei besonders die Zusammenarbeit mit der Firma Atotech zu nennen, einem weltweit führenden Anbieter von Galvanisierungstechniken. Hintergrund der gemeinsamen Entwicklungsarbeit sei die optimierte Abstimmung und Adaption der Microline-Laser-Technologie.
Für das laufende Geschäftsjahr 2001 rechnen die Analysten von „Der Aktionär“ mit einem Umsatz von 44,2 Millionen Euro und einem Gewinn pro Aktie von 0,80 Euro. Auf Basis der Prognosen für 2002, die ein Umsatzwachstum von über 45 Prozent auf 64,4 Millionen Euro und einen Gewinn pro Aktie von 1,34 Euro vorsehen, ergebe sich bei einem aktuellen Kurs von 35 Euro ein Kurs/Umsatz-Verhältnis von 5,7 und ein KGV von 26.
Man rate dem Anleger von diesen überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu profitieren. Man sehe in dem Kurssturz, der die Aktie bis in den Bereich von 20 Euro geführt habe, eine deutliche Übertreibung nach unten. Mittlerweile habe die Aktie die 30 Euro-Marke wieder deutlich überwinden und einen neuen Aufwärtstrend ausbilden können. Kurzfristig sollte es dem Kurs nun gelingen, den Abwärtstrend im Bereich von 45 Euro zu testen. Auf Sicht von zwölf Monaten rechne man mit noch deutlich höheren Kursen.
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